Hallo liebe Leute,

ich muss euch eine tolle Geschichte erzählen. Heute Morgen habe ich eine – und jetzt hört gut zu – SMS bekommen. Ja so richtig old Style, aber die Nachricht die ich dort bekommen habe – es war ein Bild mit einem Text – war richtig gut. Und zwar hat mir ein Angehöriger einer pflegebedürftigen Frau mitgeteilt, dass nach dem von mir ausgearbeiteten Pflegegutachten, dem Widerspruch stattgegeben wurde. Im Bild war der Bewilligungsbescheid zu sehen mit dem Text:

“Sehr geehrte Frau…
unser Bewilligungsbescheid vom 22.7.2020 wird hiermit für ungültig erklärt.
Wir freuen uns, Ihnen ab dem 23.7.2020 Pflege Sachleistung nach Pflegegrad vier zur Verfügung zu stellen. Wir übernehmen die monatlichen Kosten bis zum Höchstbetrag von 1612 €.”

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr mich das gefreut hat.
Aber kurz zurück zur Geschichte: ich kenne und begleite diese Familie im Bereich Pflegegrad bereits ein paar Jahre. Schon vor ein paar Jahren wurde der Pflegebedürftigen Frau nur ein Pflegegrad 2 vom Gutachter zugesprochen.

Schon damals fielen mir einige Fehler in dem Gutachten auf. Selbstverständlich habe ich der Familie dann geholfen, einen entsprechenden Widerspruch zu formulieren, habe dazu mein privates Pflegegutachten gelegt und die Familie hat alles zusammen dann an die Pflegekasse geschickt. Damals war es so, dass die Pflegekasse, wahrscheinlich aufgrund des beigefügten Gutachtens, ohne einen weiteren Besuch durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen einen Pflegegrad 3 bewilligt hat.

Nun, ein paar Jahre später hat die Familie, ohne dass ich es wusste, eine Erhöhung des Pflegegrades beantragt. Und in Zeiten von Corona war es bis vor kurzem so, dass die Gutachten nun per Telefon durchgeführt wurden.

Und wie es so kam, wurde dem Höherstufungsantrag nicht stattgegeben. Es blieb also bei dem Pflegegrad 3. Daraufhin hat mich die Familie wieder kontaktiert und mich gebeten, einen Hausbesuch zu machen, um das Gutachten des MDKs zu prüfen und wiederum ein eigenes Gutachten zu erstellen.

Diesmal war es nicht so eindeutig wie bei der ersten Begutachtung. Ja, nach genauer Befragung und anschauen der konkreten Pflegesituation haben wir Hinweise entdeckt, die dazu führten, dass wir die Pflegesituation noch mal sehr genau unter die Lupe genommen haben.

Auch hier haben wir wieder einige Fehler im Gutachten gefunden. Beispielsweise wurden die Arztbesuche, welche die Klientin mit ihren Zugehörigen regelmäßig machen muss, nicht berücksichtigt. Wir haben auch noch einige andere Fehler gefunden und haben noch mal überprüft, ob die Familie nicht noch andere Leistungen erbringt, die im Gutachten nicht berücksichtigt wurden. Erschwerend kam hinzu, dass in dem Gutachten eine Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten ebenfalls nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

Lange Rede kurzer Sinn: wir haben uns auf Punktsuche gemacht und sind fündig geworden. Wir waren uns nicht 100-prozentig sicher, aber schon ziemlich sicher, dass wir hier auch wieder einen höheren Pflegegrad erzielen könnten. Und der Bescheid, den die Betroffene nun bekommen hat, hat uns mal wieder Recht gegeben.

Warum erzähle ich das nun? Nun leider müssen wir feststellen, dass auch in dem neueren Pflege-Begutachtungssystem Fehler gemacht werden. Dies führt aus meiner Erfahrung nicht selten zu einem falschen Pflegegrad.

Das Fatale daran ist, dass damit die Versorgungssituation schlechter gestaltet werden kann, als wenn man von vornherein den richtigen Pflegegrad bekommen hätte.

Machen wir es an dem Beispiel dieser Familie fest: eigentlich sollte es bei dem Pflegegrad 3 bleiben. Die Dame bekommt Pflegesachleistungen und im Pflegegrad 3 sind das 1298 €. Im Pflegegrad 4 erhöht sich diese Summe der Pflegesachleistung von 1298 auf 1612 €. Das ist immerhin ein monatlicher Unterschied von 314 €.
Im Jahr macht das einen Gesamtbetrag von immerhin 3768 € aus.

“3768 € die in dem Jahr nicht zur Verfügung gestanden hätten, wenn wir nicht in den Widerspruch gegangen wären.”

Bei der Pflegegeldleistung sähe das Ganze folgendermaßen aus: Im Pflegegrad 3 gibt es 545 € Pflegegeld pro Monat im Pflegegrad 4 728 €. Das macht einen Unterschied von 183 € im Monat und 2196 € im Jahr aus. Wiederum Geld, dass der Familie gefehlt hätte, wenn sie nicht den Mut gehabt hätte in den Widerspruch zu gehen und mich zu kontaktieren.

Viele pflegende Angehörige stehen vor großen Herausforderungen. Nicht selten kommt es zu Überlastungen. Und ich unterstelle einfach mal, dass jeder pflegende Angehörigen die bestmöglichen Leistungen für seine Lieben erhalten möchte. Und dazu gehört schlichtweg der gerechte Pflegegrad. Und ich sehe meine Aufgabe darin, euch bei dieser nicht immer ganz einfachen Aufgaben zu unterstützen.

Ja, diese Leistung kostet Geld. Aber: die Leistung lohnt sich. Stell dir einfach nur mal vor, welchen Unterschied es machen würde, wenn du in der Pflegesachleistung in unserem Beispiel monatlich 314 € mehr zur Verfügung hättest. Das wären 314 €, die du für zusätzliche Leistungen, zum Beispiel durch einen Pflegedienst, erhalten kannst. Oder eben 183 € mehr für die Person oder für die Personen die privat die Pflege organisieren. Das macht schon einen riesen Unterschied.

Und jetzt fragst du dich vielleicht ja was kostet denn deine Leistung, lieber Christoph?.Die Frage kann ich dir sehr schnell beantworten:

Zum einen habe ich einen Online-Pflegegrad-Kurs. Hier hast du die Möglichkeit dich entspannt, wann immer du willst einzuloggen und selbst zu lernen, was du bei den Begutachtungen und in der Vorbereitung auf die Gutachten berücksichtigen solltest. Dieser Kurs kostet einmalig nur 98 €. Was, nur 98 €, wo ich doch potentiell jeden Monat deutlich mehr Geld bekommen könnte wenn ich den richtigen Pflegegrad hätte? Ja nur 98 €.
Derzeit wird dieser Kurs überarbeitet und ist im Augenblick offline. Ich bin aber guter Hoffnung, dass der Kurs innerhalb der nächsten zwei Wochen wieder online geht. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, dass wir uns online über ein Videokonferenztool unterhalten können und die Vorbereitung auf die Begutachtung gemeinsam gestalten. Mein Stundensatz beträgt hier 90 €.

Natürlich komme ich auch gerne zu dir nach Hause. Das hat allerdings seinen Preis, Da hier nicht nur der Stundensatz von 90 € gerechnet, sondern auch die Anfahrtszeit und ein zusätzliches Kilometergeld in Rechnung gestellt wird. Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass du mit dem Onlinekurs auf jeden Fall in der Lage bist, die Begutachtung richtig gut vorzubereiten, dass du Sicherheit im Umgang mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen bekommst und du ganz schnell herausfinden kannst, ob ein höherer Pflegegrad angemessen ist oder nicht. Und sollten nach dem Onlinekurs noch Fragen offen sein biete ich dir gerne eine Videokonferenz zur Klärung der Fragen an.

Solltest du jetzt Fragen haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Bitte schreib mir dazu eine E-Mail an info@pflege-hilfe-portal.de

Mach es einfach richtig. Lass Dich gleich vernünftig vom Pflegegradprofi beraten und erhalte die Leistungen, die Dir oder Deinem Angehörigen zustehen.

Für die Familie aus dem Beispiel hat es sich jetzt schon gelohnt. Ich freue mich, bald von Dir zu hören.

Beste Grüße